Was du vor der Geburt erledigen solltest
Wir wissen, wie anstrengend das ist: Der Bauch wächst, der Rücken schmerzt, und statt sich auszuruhen, wartet ein Berg an Formularen auf dem Schreibtisch. Doch eine gute Vorbereitung in der Schwangerschaft nimmt euch nach der Geburt enorm viel Druck. Wenn das Baby erst einmal da ist, möchtet ihr die Zeit zum Kuscheln und Kennenlernen nutzen – und nicht in den Warteschleifen von Behörden hängen.
Mutterschaftsgeld beantragen
Etwa sieben Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin (ET) erhaltet ihr von eurer gynäkologischen Praxis eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin. Diese reicht ihr umgehend bei eurer gesetzlichen Krankenkasse ein. Das Mutterschaftsgeld sichert euer Einkommen während der Mutterschutzfrist (in der Regel sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt). Privatversicherte wenden sich an das Bundesamt für Soziale Sicherung. Eine praktische Dokumentenmappe(*Anzeige) hilft euch, alle wichtigen Papiere für die Anträge griffbereit zu halten.
Vaterschaftsanerkennung und gemeinsames Sorgerecht
Für unverheiratete Paare ist dieser Schritt essenziell. Die Vaterschaftsanerkennung könnt ihr kostenfrei beim zuständigen Jugendamt oder gebührenpflichtig beim Notar erledigen – am besten noch vor der Geburt. So steht der Vater direkt mit in der Geburtsurkunde. Auch die Erklärung zum gemeinsamen Sorgerecht lässt sich bei diesem Termin oft direkt mit erledigen. Weitere offizielle Informationen dazu findet ihr auch auf dem Familienportal des Bundes.
Elterngeldantrag vorbereiten
Den finalen Antrag auf Elterngeld könnt ihr erst nach der Geburt mit der Geburtsurkunde einreichen. Aber: Ladet euch die Formulare eures Bundeslandes schon jetzt herunter oder nutzt das digitale Elterngeld-Portal. Füllt alles aus, was bereits feststeht. Wenn ihr euch neben der Bürokratie auch schon Gedanken über die Baby Erstausstattung macht, seid ihr bestens für die erste Zeit gerüstet.
| Antrag / Erledigung | Wann? | Wo? |
|---|---|---|
| Mutterschaftsgeld | Ab 7 Wochen vor ET | Krankenkasse / Bundesamt für Soziale Sicherung |
| Vaterschaftsanerkennung | Vor der Geburt | Jugendamt / Standesamt |
| Elterngeld vorbereiten | Im Mutterschutz | Zuhause (später Elterngeldstelle) |
Während ihr die Bürokratie abhakt, wächst euer kleines Wunder stetig weiter. Damit ihr nach der Geburt nicht nur bei den Formularen, sondern auch bei der Kleidung den Überblick behaltet, hilft euch die myGrowOracle-App. Tragt einfach das Alter und die Daten eures Kindes ein, und unser smarter Größen-Predictor berechnet exakt, welche Kleidergröße aktuell passt, was als nächstes kommt und was aussortiert werden muss. So seid ihr immer perfekt vorbereitet!
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Die ersten Schritte nach der Entbindung
Wir wissen, wie anstrengend das ist: Du hast gerade eine Geburt hinter dir, möchtest eigentlich nur im Wochenbett kuscheln und dein Baby kennenlernen – und doch ruft die Bürokratie. Wenn der erste Schlafmangel einsetzt (hier findest du wertvolle Tipps in unserem Ratgeber Babyschlaf verstehen: Ein Ratgeber für ruhigere Nächte), ist man froh über jeden Behördengang, der schnell und unkompliziert abläuft. Der wichtigste erste Schritt ist nun die Beantragung der Geburtsurkunde.
Die Geburtsurkunde beim Standesamt beantragen
In Deutschland gilt eine strikte Frist: Die Geburt deines Kindes muss innerhalb einer Woche (7 Tage) beim Standesamt des Geburtsortes gemeldet werden. Entbindest du in einer Klinik, übernimmt diese oft die schriftliche Geburtsanzeige. Viele Krankenhäuser haben sogar einen eigenen Babyservice, bei dem du alle Unterlagen direkt auf der Station abgeben kannst. Um im Papierchaos den Überblick zu behalten, lohnt sich eine praktische Dokumentenmappe(*Anzeige), in der du alle wichtigen Papiere griffbereit hast.
Folgende Dokumente werden in der Regel für die Ausstellung der Geburtsurkunde benötigt:
| Benötigtes Dokument | Verheiratete Eltern | Unverheiratete Eltern |
|---|---|---|
| Personalausweise / Reisepässe | Beide Elternteile | Beide Elternteile |
| Geburtsbescheinigung der Klinik | Ja | Ja |
| Eheurkunde | Ja | Nein |
| Vaterschaftsanerkennung & Sorgerechtserklärung | Nein | Ja (falls vorgeburtlich erledigt) |
Tipp: Beantrage direkt mehrere Ausfertigungen der Geburtsurkunde. Du benötigst spezielle, oft kostenfreie Exemplare für das Elterngeld, das Kindergeld und die Krankenkasse. Weitere verlässliche Informationen zu den Gebühren findest du auch auf dem Familienportal des Bundes.
Anmeldung beim Einwohnermeldeamt
Die gute Nachricht: Sobald das Standesamt die Geburt beurkundet hat, leitet es die Daten in der Regel automatisch an das Einwohnermeldeamt weiter. Dein Baby wird somit offiziell an eurer Wohnadresse gemeldet. Wenige Wochen später erhältst du dann per Post die steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID) deines Kindes vom Bundeszentralamt für Steuern. Diese Nummer ist zwingend erforderlich, um im nächsten Schritt das Kindergeld zu beantragen.
Während du dich durch den Papierkram navigierst, nehmen wir dir an anderer Stelle gerne den mentalen Load ab: Mit der myGrowOracle-App behältst du das Wachstum deines Babys mühelos im Blick. Trage einfach die Daten deines Kindes ein, und unser smarter Größen-Predictor berechnet exakt, welche Kleidergröße aktuell passt und wann der nächste Wechsel ansteht – so kaufst du nie wieder Bodys, die nach zwei Wochen schon zu klein sind!
Finanzielle Hilfen und Versicherungen
Wir wissen, wie anstrengend das ist: Du bist im Wochenbett, möchtest eigentlich nur kuscheln und dein Baby kennenlernen, und plötzlich ruft der Papierkram. Doch diese Anträge sind wichtig, um eure Familie finanziell abzusichern. Mit ein wenig Vorbereitung lässt sich dieser bürokratische Berg aber gut bewältigen.
Kindergeld: Die finanzielle Basis
Das Kindergeld steht jedem Kind in Deutschland zu. Aktuell beträgt es 250 Euro pro Monat. Um es bei der Familienkasse zu beantragen, benötigst du die Geburtsurkunde deines Babys sowie dessen steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID). Die gute Nachricht: Die Steuer-ID wird nach der Anmeldung beim Standesamt automatisch per Post an euch verschickt. Um im Zettelchaos den Überblick zu behalten, lohnt sich eine praktische Dokumentenmappe(*Anzeige), in der du alle wichtigen Unterlagen griffbereit hast.
Elterngeld: Dein Einkommensersatz
Das Elterngeld federt den Einkommenswegfall nach der Geburt ab. Da die Bearbeitung bei den Elterngeldstellen oft Wochen dauert, solltest du den Antrag zügig nach der Geburt abschicken. Unser Tipp: Fülle die Formulare schon vor der Geburt so weit wie möglich aus, sodass du später nur noch Geburtsdatum und Namen eintragen musst. Detaillierte Informationen zu den Freibeträgen und Varianten (Basiselterngeld, ElterngeldPlus) findest du auf dem offiziellen Familienportal des Bundes.
Krankenversicherung: Gut geschützt von Anfang an
Dein Baby muss krankenversichert werden. Sind beide Eltern gesetzlich versichert, greift in der Regel die kostenfreie Familienversicherung. Melde dich dazu einfach telefonisch oder online bei deiner Krankenkasse und reiche die Geburtsurkunde nach. So seid ihr direkt abgesichert, falls ihr ärztliche Hilfe braucht – zum Beispiel, wenn ihr euch zum ersten Mal fragt: Erkältung bei Babys & Kleinkindern: Was Eltern wissen müssen.
| Antrag | Zuständige Stelle | Frist / Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Kindergeld | Familienkasse | Nach Erhalt der Steuer-ID |
| Elterngeld | Elterngeldstelle | Innerhalb der ersten 3 Lebensmonate (rückwirkend) |
| Krankenversicherung | Krankenkasse | Schnellstmöglich nach der Geburt |
Während du dich durch Anträge und Formulare kämpfst, nehmen wir dir an anderer Stelle gerne den mentalen Load ab. Mit dem smarten Größen-Predictor in der myGrowOracle-App musst du dir nie wieder den Kopf darüber zerbrechen, welche Kleidergröße dein Baby im nächsten Monat braucht. Du gibst einfach die Daten deines Kindes ein, und wir berechnen exakt, was aktuell passt, was als Nächstes kommt und was aussortiert werden muss. So bleibt dir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Wochenbett.
Deine Bürokratie-Checkliste
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